Das Forum Positionen ist ein studiengangsübergreifendes Veranstaltungsformat, das den Dialog zwischen Studierenden, Dozierenden und eingeladenen Gäst:innen zu übergreifenden Fragestellungen der Hochschule fördern will. Der Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen, künstlerischen Positionen und kritischen Stellungnahmen wird im Forum Positionen Raum geben soll.
Wintersemester 2026/27: Kunst und Therapie
Die Reihe widmet sich der Frage, auf welche Weise die zweckfreie künstlerische Praxis mit der kunsttherapeutischen Fokussierung einer heilenden Wirksamkeit kreativer Ausdrucksweisen korrespondiert: Handelt es sich um widerstreitende Konzepte oder aufeinander übertragbare Qualitäten möglicherweise antinomischer Arbeitsbereiche?
Welche Erfahrungen aus dem Schaffen und Denken der Künstler:innen nehmen Einfluss auf kunsttherapeutische und kunstvermittelnde Praxen und Konzepte – und sind diese umgekehrt brauchbar und impulsgebend für das Kunstschaffen?
Die Annahme, dass künstlerisches Schaffen eine selbsttherapeutische Wirkung hat, ist weit verbreitet. Jedoch in welcher Differenz zu den Lebens- und Werkrealitäten von Künstler:innen steht diese? Kann der künstlerische Schaffensprozess von der weitreichenden Investigation der Künstler:innen abgelöst betrachtet und als „Vorbild" für die Umsetzung kreativer Ausdrucksweisen in der Kunsttherapie nutzbar gemacht werden?
Welche Kriterien in der kunsttherapeutischen Praxis geben den Rahmen für den künstlerisch-therapeutischen Schaffensprozess, wie ist er definiert, wie „frei" oder geregelt ist er? Welche Rolle spielen die institutionellen Bedingungen, die professionellen Anforderungen und Diskurse der unterschiedlichen Arbeitsbereiche: im künstlerischen Werkschaffen bzw. in der kunsttherapeutischen und kunstvermittelnden Praxis?
Haben die Werke Freier Künstler:innen eine andere Bedeutung als jene von Klient:innen der Kunsttherapie? Und nicht zuletzt geht es um die Frage der Wahrnehmung der entstandenen Werke der Klient:innen: Handelt es sich um „Kunstwerke", im historischen bzw. im zeitgenössischen Sinn, um Niederschriften oder Dokumente aus einem Krankheitsverlauf, insgesamt um einen Gegenstand gesellschaftlicher Tragweite? Und wie wäre dieser zu vermitteln? Welche Rolle spielt die Interpretation von Werken: in der Kunstrezeption, in therapeutischen Kontexten und bei der Vermittlung, und: Was bleibt dabei vom Werk selbst?
In sechs Vorträgen und Gesprächen mit Künstler:innen, Kunsttherapeut:innen, Kunstlehrenden und Vermittler:innen möchten wir den Spuren der Kunst, des Werks und des Schaffensprozesses in die kunstbasiert-angewandten therapeutischen und vermittelnden Berufe folgen, um Ambivalenzen, Antinomien, Doppelrollen und Übergangskonzeptionen kennenzulernen.
Termine im Wintersemster 2026/27:
2027/28 Wintersemester
01.09.2027 - 29.02.2028
Vorlesungszeit: 20.09.2027 – 04.02.2028
Vorlesungsfrei: 05.02.20287 – 29.02.2028
Weihnachtsferien: 20.12.2027- 02.01.2028
Bei Gruppen und Klassen bitten wir um Voranmeldung.
Mo. - Do. 09:00 - 13:00 Uhr
Studentische Studienberatung
Nina Koch, Jule Münch
studienberatung@hks-ottersberg.de
Mi. 14:00 - 15:30 Uhr
Beratung internationaler Studierender
Sharif Bitar
International Office
sharif.bitar@hks-ottersberg.de
Telefon: 04205 394934
Di. 14:00 - 16:00 Uhr
Mi. 09:00 - 13:00 Uhr
Studentische BAfÖG-Beratung
Jule Münch
bafoegberatung@hks-ottersberg.de
Termine nach Asprache
Nachteilsausgleich
Dr. med. Wolfram Henn
wolfram.henn@hks-ottersberg.de
nächster Termin: 13. Oktober 2026 um 19Uhr
Auch für 2026/27 sind einige Film- und Kulturveranstaltungen in der Bibliothek der HKS Ottersberg geplant.
Nächster Termin: Dienstag, 17. November 2026 um 18 Uhr (hybrid)
Die Vortragsreihe Forum Positionen ist zurück! Über das WiSe26/27 wird es sechs Vorträge geben.
Im Rahmen der P2-Projektwoche untersuchten interessierte Student:innen die Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Gärten aus verschiedensten Perspektiven.
Im B2-Modul der Grundlehre treffen sich die Studierenden dienstags zum gemeinsamen Arbeiten in wechselnden Gruppen. Zwei Themenfelder werden parallel erforscht, begleitet von jeweils zwei Professor:innen.
Der britisch-italienische Social Artist Leo Kay kommt an die HKS, um im Rahmen der P2 Woche mit Studierenden rituelle Performances und Fermentierungsprozesse zu erforschen.
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